Mdina
und Rabat
Mdina steht auf einem Plateau, das sich über dem Rest
der Insel erhebt. Einst war es die Hauptstadt vom Malta und
ihre Zitadelle ist eines der besten Beispiele für mittelalterliche
Städte. Der Stadteingang ist eine Steinzugbrücke, die
zu einem Labyrinth von engen Strassen, die mit Kirchen,
Klöstern und Palästen umgeben sind, führt. Diese sind mit
kleinen Piazzas verbunden.
Ein interessanter Ort ist der Palazzo Falzon, ein im normannischen
Stil gebautes Wohnhaus mit einer Sammlung von alten Waffen
und alter Keramik, einer Kathedrale und einem Museum,
das eine riesige Sammlung alter Schätze, Überbleibsel
des französischen Raubzugs, den die Stadt im 18. Jahrhundert
durchgemacht hat, birgt. Von der Bastion kann der Besucher
einen eindrucksvollen Blick über die umliegenden Felder
und Dörfer und die St. Paul-Bucht geniessen.
Rabat hat wunderschöne Barockkirchen, die St Paul- und
St Agatha-Katakomben und eine römische Villa. Es gibt
viele interessante Plätze in der Nähe, wie den Chadwicksee
und das Schloss von Verdala. Im Südwesten befinden sich
vier Höhlen, in denen die glänzenden Farben der Korallen
und Minerale durch den Kalkstein reflektiert werden. Die
Spektakulärste ist die blaue Grotte (Höhle), von der aus
man der Legende nach die Sirenen hören kann, die die Schiffer
mit ihren Liedern bezaubert haben sollen. |
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